Selbstschutz mit WingTsun!

Wing Chun (= traditionelle Schreibweise) ist ursprünglich eine Kriegskunst, die entwickelt wurde, um andere KungFu Stile zu besiegen. Es ist keine Ansammlung von toten Techniken, sondern es werden Prinzipien und Konzepte zum Einsatz gebracht. 

Zudem schult dieses Nahkampfsystem Fähigkeiten, die es ermöglichen, die Kraft des Gegners gegen ihn zu verwenden bzw. für eigene Zwecke zu nutzen. Die eigenen Schwächen können in Stärken verwandelt und somit auch überlegene Gegner besiegt werden.

 

Der Unterschied von Kampfsport, Selbstverteidigung und WingTsun

Viele interessiert der geordnete Zweikampf bzw. eine Auseinandersetzung, die im Wettkampf mittels klarer Regeln ausgelebt wird. Es dominieren Leistung und der Wunsch zu gewinnen. Dafür sind aber alle bekannten Kampfsportarten besser geeignet als Wing Chun. 

Sifu Martin Löhnert demonstriert WingTsun
WingTsun mit Sifu Martin Löhnert

Andererseits versucht ein Experte in Selbstverteidigung, den Kampf unter allen Umständen zu vermeiden. Er geht weg bzw. „flüchtet“, doch nicht, weil er feige ist. Er verändert dadurch Zeit und Raum und schützt so am einfachsten seine Gesundheit. Nur im äußersten Notfall wird er sich hart, kompromisslos und mit allen Mitteln wehren.

WingTsun hingegen ist einerseits purer Selbstschutz. Es ist lt. Definition von GM Kernspecht „… eine raffinierte Methode, um unbewaffnete und bewaffnete Angreifer mühelos zu besiegen.“

Gleichzeitig ist es eine Kampfkunst, bei der Entfaltung, ständige Arbeit an sich selbst sowie geistig/spirituelle Entwicklung eine große Rolle spielen.

Wing Chun kann aber noch viel mehr sein, wie z.B.

  • Sinnvolle Freizeitbeschäftigung…
  • Achtsames Körperbewußtsein…
  • Spaß und Stressabbau…
  • Therapie auf körperlicher Ebene…
  • Erfüllende Lebensphilosophie…

 

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Die mystische Entstehung von Wing Tsun

Das Geheimnis von Wing ChunDiese beginnt der Legende nach vor ca. 300 Jahren  mit zwei Frauen: der Kampfnonne Ng Mui aus dem Shaolin-Kloster und ihrer Schülerin Yim Wing Chun.

Damals war China von Fremdmächten, den Mandschu besetzt. Diese unterdrückten die Bevölkerung und schränkten sie in ihrem Leben stark ein. Um sich dagegen zu wehren und politischen Widerstand zu leisten, gründeten die Einwohner Geheimgesellschaften. Dies war jedoch äußerst gefährlich, weil die Mitgliedschaft mit dem Tode bestraft wurde.

Fast ausschließlich in diesen chinesischen Geheimbünden wurden Kriegskünste – u.a. Wing Chun – trainiert und weitergegeben. Daher war lange Zeit dieser KungFu-Stil nur wenigen Auserwählten bekannt und vorbehalten. Erst 1969 gab es die erste öffentliche Vorführung dieser faszinierenden Kampfkunst. 

Heute hingegen kann jedermann WingTsun erlernen und ausüben: ohne besondere Voraussetzungen sowie unabhängig vom Alter & körperlichen Fähigkeiten .

 

Was ist die Essenz von Wing Chun?

Neben Bewegungen oder Techniken zum eigenen Schutz gibt ist in Wing Chun tiefes Wissen enthalten. Es sind dies drei Ebenen, die einen Weg darstellen, sich selbst zu erkennen und zu entfalten. 

1. Physis

Südchina Kung FuIn erster Linie geht es um die effektive Selbstverteidigung bzw. dem intuitiven (Re)Agieren bei körperlichen Angriffen. Die Grundlage dafür bildet das übergeordnete WingTsun-Prinzip: „Nimm auf, was kommt; begleite, was nach Hause will; Weg frei, stoß vor!“

2. Strategie & Taktik

Einzigartig ist, dass die in der ersten Ebene enthaltenen Prinzipien in den Alltag übertragbar sind. Sie gelten für sämtliche Lebensbereiche, sei es beruflich oder privat. Mit Klugheit und strategischem Geschick können Vorteile erlangt werden.

3. Erkenne dich selbst

Das höchste Ziel dieser Kampfkunst ist, sich selbst zu besiegen. Wir sollen lernen, uns aller Persönlichkeitsanteile (auch Schattenseiten) bewusst zu werden und anzunehmen. Es gilt, in weiterer Folge unsere inneren Gegner, unser EGO zu überwinden und somit Spiritualität im Alltag zu leben.

 
Verschiedene Schreibweisen dieser südchinesischen Kampfkunst…

… wie WingTsun, Wing Chun, Wing Tsun, Vingtsun, usw. weisen nicht auf unterschiedliche Stile hin. Sie sind in erster Linie aus markenrechtlichen Gründen der einzelnen Verbände entstanden.

 

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